Ty and his Shaggy Cats
 

Sklavenhalterin Paula

Hund, Katze und andere Tiere

Schon länger beschäftigte mich der Gedanke mir wieder einen Hund zuzulegen, wobei ich mir keineswegs sicher war was für ein Hund es werden sollte, solange es kein “Kleinhund” war, nichts gegen diese kleinen Teppichmonster, aber es sollte schon ein “richtiger” Hund sein, über den man nicht stolpert oder drauf tritt, was bei meinen grobmotorischen Neigungen vermutlich sehr schnell der Fall sein würde.

Ausserdem gabs da noch meine Katze und da ich wusste das Katzen niemals den Thron an einen Hund abtreten würde ( was für Katzen völlig normale evolutionstechnische Gründe hat) sollte Hund wenigstens durch seine Grösse der Katze ebenbürtig sein. Nun gut das Ego meiner Katze hätte sicherlich einen Bernhardiner erfordert um auch nur annähernd einen Ausgleich zu schaffen, aber dafür ist dann meine Wohnung doch zu klein.

Überhaupt sind Katzen die wahren Anarchisten, die wahren Entdecker der Chaostheorie und der lebende Beweis für das Überleben jenseits aller Regeln und Normen. Das heisst, Katzen haben durchaus Regeln, aber es müssen schon ihre eigenen sein, denn alle Regeln die wir ihnen zu gerne aufzwingen würden entlocken ihnen nur ein müdes Augenbrauenrunzeln.

"Du verlangst jetzt nicht wirklich das ich rein komme, oder?" fragt meine Katze mich jeden Abend wenn ich sie rufe, nachdem ich zum Ausdruck bringe das ich es durchaus ernst meine, kommt sie auf mich zu, bleibt genau 2m vor mir stehen und lässt sich lasziv auf den Boden fallen, peinlich genau drauf achtend das sie ausserhalb meiner Reichweite ist, und räkelt sich genüsslich auf dem Boden.

Dabei lässt sie mich nicht aus den Augen, im Gegenteil sie sieht auf ihre innere Uhr und wettet mit sich selber wann mir der Geduldsfaden reisst und ich: "Komm her " brülle Angewiedert springt die renitente Bestie auf die Füsse, Missbilligung in ihrem Blick... und verschwindet um die Hausecke.

Da ich nicht dran denke ihr nachzulaufen gehe ich zurück ins Haus und setze mich an den Computer, noch keine 2 min und meine Katze sitzt am Fenster, laut protestierend: "Ich will rein !! los mach auf, mir ist kalt und ich hab hunger..." Schnell springe ich auf und mache das Fenster auf und Madame stolziert mit hoch erhobenen Schwanz in die Wohnung und fragt: "wo ist mein Futter?"

Sagte ich das ich ein Hundemensch bin?

Katzen ziehen einem den letzten Nerv und spielen Geige drauf. Während ich diese Zeilen schreibe sitzt sie neben mir auf dem Stuhl und das ich sie völlig ignoriere hat den Erfolg das sie mit einem grossen Satz auf die Tastatur meines Notebooks springt, sämtliche Tasten gleichzeitig drückt und das Ding anfängt zu bimmeln und Alarm zu schlagen.

Auch etwas was Hunde niemals machen würden, und ich puste sie an. Irgend ein schlauer Mensch hat einmal gesagt das anpusten einer Katze die gleiche Bedeutung hat wie ein Fauchen, allerdings hätte er es meiner Katze sagen sollen den die beeindruckt dieser Versuch nicht im Geringsten und sie fängt an schnurrend Pirouetten auf meiner Notebook Tastatur zu drehen.

Jetzt reicht es mir und ich packe sie und setz sie zurück auf den Boden. Ein Fehler wie sich heraus stellt denn nun schlägt sie ihre Krallen in meine Zehen. Völlig genervt mache ich das Notebook aus, schnappe mir meine Katze und gehe aufs sofa wo sie sich gleich zusammenrollt und selig schlummert. Wenn ihr nun denkt ich komme mir versklavt vor, ja, aber das ist der Sinn ihres Lebens:

Hunde haben Herren, Katzen haben Sklaven

Anna &
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